21. März 2026
Bad Zwischenahn-Stiftung bei den Landfrauen Bad Zwischenahn
Gemeinsam für die Zukunft: Bad Zwischenahn-Stiftung stellt Projekte bei den Landfrauen vor
Am 21. März fand die Jahreshauptversammlung der Landfrauen Bad Zwischenahn statt. Dazu wurde die Bad Zwischenahn-Stiftung eingeladen sich vorzustellen und auch den Ruhewald mit dem Andachtsraum, dem Projekt der Stiftung, vorzustellen.
Vertreten hat die Stiftung an diesem Tag, Herr Peter Schulze, Vorsitzender des Stiftungsbeirates.
Die Bad Zwischenahn-Stiftung
Anfang Juli wird damit begonnen, aus einer Weidefläche neben dem Neuen Friedhof am Diekweg möglichst bis Ende 2026 einen Ruhewald zu machen, in dem dann auch schon die ersten Bestattungen stattfinden sollen. Hierzu soll die etwa 1,2 Hektar große Fläche zunächst mit rund 9.000 m³ Erde aufgefüllt und damit an die Höhe der Friedhofsfläche angeglichen werden. Im Herbst sollen mithilfe der Baumschulen aus der Gemeinde unter anderem mehr als 70 große Bäume gepflanzt werden. Im Frühjahr 2026 soll dann die Erschließung des Geländes beginnen, zu der auch das Anlegen geschwungener Wege und eines großen Andachtsplatzes gehört.
Auf diesem soll bis Mitte 2026 der besagte Andachtsraum entstehen. Den Entwurf für das Gebäude haben mit Constantin Wragge (28 Jahre), der aus Bad Zwischenahn stammt, und Felix Görrissen (30 Jahre) zwei junge, angehende Architekten erarbeitet, die sich im Bachelor an der Technischen Universität Hamburg kennengelernt haben und jetzt im Master an der TU Berlin (Wragge) und der TU München (Görrissen) studieren. Durch zwei Mauern aus Holz und Backstein in L-Form, die sich optisch in den Ruhewald einfügen, soll sich der Raum, der sich am Rande des Andachtsplatzes befinden wird, von diesem abgrenzen und zugleich Ausblicke in den Wald ermöglichen. „Im Sinne von Tradition und regionaler Verwurzelung setzen wir im Entwurf bewusst auf Backstein und Holz“, erklären die angehenden Architekten. „Diese Materialien sind langlebig, gut verfügbar und vermitteln handwerkliche Klarheit. So vermeiden wir eine gestalterische Beliebigkeit oder kurzlebige Trends.“
Vom Andachtsplatz gelangen die Trauernden durch einen offenen Durchgang in den halboffenen Andachtsraum. Gleich auf der linken Seite wird sich ihnen die Gelegenheit bieten, eine Kerze anzuzünden und diese in einem Wasserbecken schwimmen zu lassen.
Der Ruhewald und Andachtsraum
Über den aktuellen Stand des Ruhewaldes berichtete Frau Kim Krasowka von dem landschaftarchitekturbüro Schramm+Partner, die maßgeblich an der Planung des Ruhewaldes beteiligt sind.
Auf der linken Seite des Raumes befindet sich zudem ein flaches Becken, in das durch das niedrige Pultdach Regenwasser geleitet werden soll, bevor es im Waldboden versickert. Das Wasserbecken trennt den Andachtsraum nicht nur vom Wald – ohne sie richtig zu trennen – und schafft eine weitere Verbindung mit der Natur, sondern kann ebenfalls als Sitzgelegenheit genutzt werden.
Spende von den Landfrauen
Der Abend fand einen besonders erfreulichen Abschluss: Die Landfrauen Bad Zwischenahn zeigten sich von der Präsentation beeindruckt und überreichten der Stiftung eine Spende in Höhe von 300 Euro für den Bau des Andachtsraumes.
Die Bad Zwischenahn-Stiftung bedankt sich bei den Landfrauen herzlich für die Einladung, den aufschlussreichen Austausch und die großzügige Zuwendung. Es war eine rundum gelungene Veranstaltung, die das gemeinschaftliche Engagement in Bad Zwischenahn eindrucksvoll unterstrichen hat.
Immer noch weitere Spenden und Zustiftungen erbeten
Auch wenn das Projekt "Andachtsraum" schon bald in die Umsetzung geht, freut sich die Stiftung immernoch über weitere Spenden für das Projekt. Für den Erhalt der Stiftung und die damit verbundene Stiftungsarbeit sind vor allem Zustiftungen zum Grundstockvermögen und auch Erbschaften wichtig. Wenn Sie mehr über die verschiedenen Unterstützungsmöglichkeiten erfahren wollen, dann kontaktieren Sie gerne das Stiftungsmanagement.


